Ausgabe 1, Januar 2010

Editorial

Gangsicherheit

Interview mit Köbi Kuhn

Wissenschaftliches

Fragen und Antworten

Büchertipps

Physiobus on Tour

Anlässe und Ausstellungen


Editorial

Bewegungssicherheit im Alltag

Liebe Leserinnen, Liebe Leser

Mit dem Beginn des neuen Jahrzehnts möchten wir Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten mit unserem physiomagazin in einen neuen Dialog mit Ihnen starten.

Oft sind es kleine Dinge, die wir tun können um uns freier zu bewegen, mit weniger Schmerzen dem Alltag zu begegnen und unsere Lebensqualität zu verbessern. Physiotherapie wird meistens damit verbunden, Kranken zu helfen. Dabei sind Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten auch Ihre kompetenten Partner in Sachen Gesundheitsförderung und Vorsorge. Sie zeigen Ihnen so einige Tipps, wie Sie Beschwerden verhindern können.

In unserer 1. Ausgabe beschäftigen wir uns gleich mit einem grossen Thema: Der Gangsicherheit.
Ein Sturz kann für viele eine sehr schmerzhafte Erfahrung sein, aber es gibt auch Möglichkeiten die Ihnen helfen, sicherer durch den Tag zu gehen. Wir freuen uns, wenn wir mit unserer Tätigkeit und diesem Magazin etwas dazu beitragen können.

Gleichzeitig möchten wir Sie auf unsere neue Website www.physiomagazin.ch einladen, hier finden Sie alle Beiträge, Wissenswertes, Kurse und Adressen von Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten in Ihrer Nähe.

Kompetenz und Engagement sollen diese neuen Medien begleiten. Ihre Meinung ist uns sehr wichtig! Schreiben Sie uns! Stellen Sie uns Fragen per Post oder per Mail! Das Team von physio zürich-glarus wünscht Ihnen eine spannende Lektüre und gute Gesundheit.

Ihre Anja Herrmann, Physiotherapeutin und PR-Verantwortliche von physio zürich-glarus

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Gangsicherheit

Achtung Sturzgefahr!

Es ist normal und betrifft alle Menschen: Körperliche Fähigkeiten nehmen mit wachsendem Alter ab. Die Bewältigung des Alltags geht nicht mehr so schnell und mühelos. Leider führt der körperliche Abbau manchmal zu unerwarteten Stürzen mit unliebsamen Folgen. Die Gefahr zu stürzen steigt mit zunehmendem Alter.

Ein Sturz bleibt oft ohne Folgen – glücklicherweise. Er kann aber zu einem einschneidenden Lebensereignis werden für die Betroffenen selber sowie die Menschen im nahen Umfeld.

Auch ohne äussere Verletzungen besteht die Wahrscheinlichkeit eines nächsten Sturzes. Unsicherheit nach einem Sturz kann bewirken, dass die betroffene Person sich weniger zutraut, als sie sich aufgrund ihrer realen Fähigkeiten zutrauen könnte.

Veränderung der körperlichen Verfassung der Älterwerdenden

Die leistungsbestimmenden Faktoren: Kraft, Ausdauer, Schnelligkeit, Koordination und Beweglichkeit nehmen ab. Grund dafür ist unter anderem der Abbau in der Muskulatur und im Nervensystem.

Abbauprozesse im Alter

Muskulatur:
Abnahme der Muskelfasern, Einlagerung, Bindegewebe,
Abnahme der Energiespeicher.

Nervensystem:
Abnahme der Nervenleitgeschwindigkeit, Reduktion der
Nervenfasern und motorischen Endplatten (Schaltstelle
Nerv-Muskel)
Quelle: Bachl et al

Die Abnahme der Maximalkraft beginnt je nach Studie bei Frauen mit rund 20 Jahren, bei Männern etwa mit 30 Jahren. Es folgt eine Reduktion von 4-6% bis 45-50 Jahre. Ab diesem Alter steigt die Abnahme bis 10-15% pro Dekade an. Sie wird durch Erkrankungen und Immobilität beschleunigt. Es bestehen deshalb
grosse Unterschiede.

Die gute Botschaft ist: Im Alter bleibt die Trainierbarkeit der leistungsbestimmenden Faktoren erhalten, sowohl für Frauen und Männer. Es ist durchaus möglich, dass ein trainierter 60-Jähriger ein höheres Kraftmaximum oder eine bessere Gleichgewichtsfähigkeit hat als ein untrainierter 30-Jähriger. Zweimal wöchentliches Kraft- und herausforderndes Gleichgewichtstraining wird empfohlen. Die Physiotherapie erstellt ein auf Sie abgestimmtes Programm. 

Sie selbst können etwas für sich tun!

Nach dem Motto: «Von nichts kommt nichts», nehmen Sie sich vor, täglich 30 Minuten lang an einer passenden Beschäftigung in Bewegung zu bleiben. In der Auswahl: Gartenarbeit, Handwerken, Hausarbeit, Musizieren, mit dem Hund spazieren gehen, finden Sie sicher etwas, das Ihnen liegt und auf das Sie sich mit Freude einlassen. Oder die Stichworte haben Sie zu einer vergleichbaren Tätigkeit angeregt, die Sie mit Engagement angehen wollen. Was Sie gerne tun, fällt Ihnen leichter.

Fusspflege ist wichtig

Ihre Füsse sind die Basis des sicheren Stehens und Gehens. Deshalb ist die Pflege der Füsse unerlässlich. Cremen Sie die Füsse täglich ein. Streichen Sie den Fuss bis zu den Zehen aus und massieren Sie vor allem die Unterseite. Dies regt die Durchblutung an, fördert die Hautgeschmeidigkeit und aktiviert die Hautsensoren. Diese sind für einen festen Bodenkontakt sehr bedeutsam. Ob Sie die Füsse im Liegen, Sitzen oder Stehen pflegen, sei Ihnen überlassen. Wichtig ist einzig, dass Sie sich dabei sicher und bequem fühlen.

Die Füsse sind die Basis des Gleichgewichts

Das Gleichgewicht können sie jederzeit schulen. Für das statische Gleichgewicht entscheiden Sie sich erst für die Ausgangsposition.

In dieser Position 20 bis 30 Sekunden bleiben und 10 mal wiederholen. Damit Sie einen Trainingseffekt erzielen, sollten Sie das Training so gestalten, dass sie vom Gleichgewicht gefordert werden. Das kann etwas wackelig werden. Um sich nicht unnötig zu gefährden, platzieren Sie links und rechts einen Stuhl mit Lehne.

Steigerungen im Anspruch sind möglich, indem sie die Augen schliessen oder eine weitere Tätigkeit ausüben: Zähne putzen, Bügeln oder Kochen. Gleichzeitig können Sie ihre Fussmuskulatur trainieren, indem sie langsam auf die Zehenspitzen hoch und zurück gehen. Für das dynamische Gleichgewicht gehen sie vor- und rückwärts auf einer Linie.

Viele Physiotherapien bieten ein spezifisches Gangsicherheitsprogramm in Gruppen an. Lassen Sie sich beim Schweizer Physiotherapie Verband beraten, wo diese in ihrer Umgebung angeboten werden (Tel: 041 926 07 80). Das Leben bleibt bis ins hohe Alter gestaltbar. Viel Freude beim Bewegen.

Rosmarie Wälle, Physiotherapeutin

 

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Köbi Kuhn:
Ein bewegtes Leben

Herr Jakob „Köbi“ Kuhn war Spitzenfussballer; während 1962 bis 1977. Er absolvierte 63 Länderspiele und wurde sechsmal mit dem FCZ Schweizer Meister. Als Trainer betreute er sehr erfolgreich die U21 Nationalmannschaft, bevor er 2001 Nationaltrainer wurde. Die Schweizer Bevölkerung hat ihn 2008 zum Schweizer des Jahres gewählt.

Interview von Rhea Ganz

Mit 66 fängt das Leben an. Wie geht es Ihnen?

KK: Mir persönlich geht es gut. Ich würde nicht sagen, dass das Leben erst mit 66 anfängt, denn ich habe in all den Jahren davor sehr viel Spannendes und Schönes erlebt. Sicher ist es aber ein Lebensabschnitt mit vielen Veränderungen. Die Zeit ist nicht mehr so strukturiert von aussen. Man muss dem Leben eine eigene Struktur geben. Indem ich meinen Rücktritt nach der EM schon 1 Jahr vorher bekannt gegeben habe, habe ich mich mental sehr gut auf diese Zeit meiner Pensionierung vorbereitet.

Haben Sie ein neues Projekt?

Meine Situation ist heute durch die Erkrankung meiner Frau sicher etwas Speziell. Dass ich heute für sie da bin, ist für mich eine Selbstverständlichkeit  und  ich empfinde es auch nicht als eine grosse Mühe, aber es ist doch so, dass ich einen grossen Teil der Zeit bereit sein muss.

Eine grosse Befriedigung gibt mir auch ein Projekt im Behindertensport, welchem ich als Gallionsfigur vorstehe; dabei werden Fussballturniere für körperlich und geistig Behinderte organisiert. Nach wie vor verfolge ich als Zuschauer sehr  interessiert das Geschehen im Fussball.

In Ihrer Laufbahn sind sie sicherlich öfters in Kontakt mit der Physiotherapie gekommen – welche Erfahrungen haben Sie gemacht?

als Spieler:
Ich war Spitzensportler in den 60/70 er Jahren. In dieser Zeit war Physiotherapie ein Fremdwort im Fussball. Es gab Masseure, die uns zeitweise begleitet  haben. Die gesamte medizinische Betreuung war viel weniger professionell als heute.

als Trainer:
Wir waren in ständigem Kontakt mir den Physioterapeuten und haben als Team  sehr gut zusammengearbeitet. Bis die Spieler wieder ins Team integriert werden konnten, haben die Physiotherapeuten auch deren Training zusammengestellt.

als Privatperson:
Habe ich die Physiotherapie vor allem nach meiner Hüftoperation kennen und schätzen gelernt. Ich habe regelmässig die Therapie besucht, sehr gerne war ich in der Wassergymnastik. Die Übungsprogramme habe ich konsequent durchgeführt. Als ehemaliger Spitzensportler bin ich es gewohnt zu trainieren. Mit dem Ergebnis war ich sehr zufrieden.

Sich regen bringt Segen ...

Diese Aussage kann ich voll und ganz unterstützen. Ich war immer schon ein Bewegungsmensch. Heute geniesse ich es mit den Inline Skates unterwegs zu sein. Zudem schwimme ich gerne und im Winter ziehe ich dann und wann meine Spuren auf den Langlaufskiern. Bewegung bereitet mir Freude und hält mich fit.

30% der über 65 jährigen Personen stürzen 1x pro Jahr; bei den über 80 jährigen Personen sogar jeder Zweite. Was raten Sie, um Stürze zu vermeiden?

Gezieltes Training verbessert die Kraft, fördert den Gleichgewichtssinn und stärkt das Selbstvertrauen. Es ist wichtig wieder Vertrauen zu fassen, um so die Angst vor einem Sturz zu verlieren. Je nach Situation ist das nicht einfach zu erreichen.

Wem können Sie Gangsicherheitskurse, wie sie die Physiotherapeuten durchführen empfehlen?

Wenn verschiedene Faktoren darauf hinweisen, dass die Balance nicht mehr so gut ist und die Sicherheit beim Gehen dadurch eingeschränkt wird, ist ein solcher Kurs sicher empfehlenswert, damit die Freude an der Bewegung wieder zurückkehrt.

Ganz herzlichen Dank Herr Kuhn. Wir wünschen Ihnen und Ihrer Frau alles Gute!

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Wird die Nachhaltigkeit bei den Gesundheitskosten auch berücksichtigt?

Jedes Jahr veröffentlichen die Krankenversicherer der Schweiz „santésuisse“ Statistiken zu den Gesundheitskosten. Im Jahr 2007 generierten die stationären Aufenthalte in den Spitälern, Konsultationen bei Ärzten und die Medikamente 4/5 der Gesundheitskosten (Quelle: santésuisse). Bei dieser Darstellung bleibt aber ausser Acht, ob die Leistungen nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten erbracht wurden, ob sie also effizient und effektiv waren. Das sind aber die Forderungen der Gesetzgeber, welche im Krankenversicherungsgesetz festgeschrieben sind.

Physiotherapie kann effizient und effektiv sein und somit helfen, Gesundheitskosten zu senken. Im Ausland werden schon seit vielen Jahren Studien zum diesem Thema veröffentlicht. Auch der deutschsprachige Raum holt im Bereich Therapiestudien immer weiter auf. In den grossen Zentrumsspitälern ist es mittlerweile möglich und erwünscht, Studien zu initiieren und durchzuführen.

Aber es stellt sich die Frage, warum es so wenige aussagekräftige Studien zum Thema Physiotherapie oder einem anderen Therapiebereich gibt.

„Blinde Studien“ sind nicht möglich

Ganz entscheidend ist die Population der Studie, also die Patienten, welche von der Studie erfasst werden. Es gibt Medikamentenstudien, bei denen die Patienten nicht wissen, welches Medikament sie erhalten. Man nennt dies in der Fachsprache „verblindet“. Diese Verblindung ist ein Problem bei Therapiestudien: Jeder Patient erlebt am eigenen Körper, dass er eine Therapie erhält. Dieser Umstand hat entscheidende Auswirkungen auf das Ergebnis.

Man weiss, vielleicht auch aus eigener Erfahrung, dass der Therapieerfolg entscheidend von der Mitarbeit der Patienten abhängt. Will der Patient nicht an der Therapie und damit an seiner Heilung mitwirken, so kann das Ergebnis negativer ausfallen, als wenn er mit Enthusiasmus dabei ist.

Studien, welche die Effektivität der Therapie aufzeigen sind schwierig auf die Beine zu stellen. Die schlecht anwendbare Verblindung ist nur einer von vielen Gründen, welche die Forschung in der Therapie erschweren.

Effizienz und Nachhaltigkeit

Im Folgenden möchten wir Ihnen eine dieser Studien vorstellen. Sie kennen das Problem aus Erzählungen von Kollegen oder Verwandten oder Sie haben es sogar schon selbst einmal gehabt; eine sogenannte Epicondylitis. Tennisellbögen haben viele Ursachen, meist sind es einseitige, dauerhafte Bewegungen welche den Schmerz im Gelenk auslösen. Diese Schmerzen sind dann sogar beim morgendlichen Kaffeetrinken zu spüren.

2006 wurde in Australien eine Studie zu diesem Thema verfasst. Die Frage lautete:

Ist Physiotherapie zur Behandlung des Tennisellbogens wirksamer als Kortikosteroid-Injektionen oder eine abwartende Haltung?

198 Patienten, die seit mindestens sechs Wochen Schmerzen im Ellbogen hatten, wurden von der Studie erfasst.

Ohne zu wissen, welche Therapiemöglichkeiten es gibt, wurden sie nach dem Zufallsprinzip in drei Gruppen unterteilt.

Die erste Gruppe erhielt acht physiotherapeutische Behandlungen à 30 Minuten mit Mobilisation des Ellbogengelenks und Muskeltraining des Unterarms. Zusätzlich erfolgte eine Anleitung für Heimübungen.

Die zweite Gruppe erhielt eine Kortikosteroid-Injektion. Falls es nötig wurde, konnte eine zweite Injektion nach zwei Wochen eingefordert werden.

In der dritten Gruppe, der sogenannten Kontrollgruppe, gab es keine spezifische Therapie. Die Patienten wurden aufgefordert, die auslösende Bewegung zu vermeiden, falls diese bekannt war. Sie durften Wärme, Kälte oder schmerzstillende Medikamenten verwenden.

Um die Effektivität nachzuweisen, wurden Messungen bezüglich der Schmerzstärke erhoben und kontrolliert, ob in der Folgezeit ein Rezidiv entstand, also wieder ein Tennisellbogen auftrat.

Zu Beginn der Behandlung und in den ersten sechs Wochen waren die Patienten mit der Injektion so gut wie schmerzfrei, jedoch hatten nach 52 Wochen alle Probanden mindesten einen Rückfall. Anders in der Gruppe mit der Physiotherapie und der abwartenden Haltung. Diese konnten auch nach einem Jahr kaum Rezidive feststellen.

Aus dieser Studie lässt sich folgern, dass zwar eine anfängliche Injektion zur Schmerztherapie sinnvoll ist, aber eine Behandlung in der Physiotherapie nie ausbleiben darf, um die Folgekosten zu senken.

Simone Hruschka, Physiotherapeutin am Kantonsspital Glarus

(Quelle: Bisset L. et al: Mobilisation with movement and exercise, corticosteroid injection, or wait and see for tennis elbow: randomised trial. BMJ 2006, published online Sep 29)

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Sie fragen, wir antworten

Frau Anna Maria R. fragt:

Regelmässig und gern gehe ich Laufen. Seit ca. zwei Monaten bekomme ich ziehende Schmerzen an der Innenseite des linken Knies. Diese sind im Beginn nur wenig, dann immer stärker aufgetreten. Mein Hausarzt hat mich untersucht und meinte, es sei eine Entzündung des Seitenbandes am Knie. Er hat mir Physiotherapie verordnet.
Mein Physiotherapeut trainiert mit mir verschiedene Übungen, z.B. balancieren, Fussübungen und zusätzlich bekam ich Ultraschall auf das Knie. Wo liegt denn der Zusammenhang mit den Fussübungen und meinem Knie?

Tom Steverlynck, Physiotherapeut antwortet:

Die Ursachen Ihrer Schmerzen liegen vermutlich in einer chronischen Fehlhaltung. Dies führt zu einem Ungleichgewicht beziehungsweise zu einer Abschwächung der Muskulatur im Fuss- und Beinbereich. Dadurch kommt es zu einer Überbelastung der Kniebänder.
Ihr Physiotherapeut zeigt Ihnen, wie Sie Ihre Fehlhaltung korrigieren können und eine muskuläre Balance wieder herstellen. So sichern Sie sich eine dauerhafte schmerzfreie Kniefunktion.

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Büchertipps

Welcome to your brain

Es ist davon auszugehen, dass wir alle unsere eigenen Grundvorstellungen darüber haben, wie die 1200g graue Masse in unserem Schädel funktioniert. Sandra Aamodt und Samuel Wang, beides Neurowissenschafter, leisten mit ihrem 2008 bei C.H. Beck erschienen Buch „Welcome to your brain“ einen Beitrag, diese Vorstellungen etwas zu justieren.
Die Autoren führen in leicht verständlicher Sprache in einem spannenden und lehrreichen Rundgang durch die schillernden und komplexen Welten unseres Gehirns.
Auflockerung erhält der Leser durch die mit einem Augenzwinkern dargestellten und sogleich wieder zerpflückten Mythen über unser Oberstübchen, welche durch Missverständnisse oder wahnwitzige Vorstellungen von Hollywoodregisseuren entstanden sind.
Die Abschnitte wiederum sind in sich abschliessend, womit das Buch auch gut als Nachschlagewerk gebraucht werden kann.

IBSN: 3406571409/CHF 34.90 im Buchhandel


Comic „Physio“

Was macht eigentlich ein „Physio“? Lesen Sie einfach den kürzlich zum 90. Geburtstag von physioswiss erschienenen Comicband. Sie finden darin zahlreiche und amüsante Geschichten über Physiotherapeuten und ihre Patienten.

CHF 20.00 bei physioswiss, Centralstrasse 8B, 6210 Sursee

 

 

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Physiobus on Tour

Mehr als 800 Gästen wollten ihre Fitness testen lassen

Im letzten September konnte man in vielen Städten der Schweiz sich gratis testen lassen und erfahren, wie fit man selbst ist. Der riesige, weisse Truck mit dem physio-Logo parkte unter Anderem auch in Wetzikon, Glarus, Zürich und Winterthur. Über 800 Besucher kamen und nahmen begeistert an den verschiedenen Tests teil.

Besonders beim Krafttest imponierte allein schon das Gerät selbst. Die wackelige Plattform des Stabilisationstestes fand bei Jung und Alt grossen Anklang. So mancher kam nach den 3 Minuten Ausdauer richtig ins Schwitzen und auch bei der Beweglichkeitsmessung staunte der Eine und stöhnte der Andere.

Für Viele waren die Ergebnisse der Ausdauer, Kraft, Beweglichkeit und Stabilität eine positive Bestätigung ihrer Fitness, für Andere war es ein Grund in Zunkunft mehr für sich selbst zu tun. Die Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten berieten jeden Besucher in punkto Testergebnisse, Bewegungsverhalten, Sport und gaben Tipps wie man Gutes für sich und seinen Körper tut.

Am Abend wurden jeweils 3 Gewinner aus der Verlosung gezogen und gewannen Gutscheine für physiotherapeutische Beratungen und das Comicbuch „Physio“. Letzteres enstand speziell zum 90-jährigen Jubiläum und wurde im Physiobus vorgestellt.

Als Fazit kann man sagen, dass es für Besucher und allen Beteiligten ein grosser Erfolg war und nicht zuletzt auch ein Schritt mit vielen Menschen in einen Dialog zu treten.

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Anlässe und Ausstellungen
11. September 2009 –
28. Februar 2010
Zürich                          
Körperwelten & der Zyklus des Lebens
Puls5 in Zürich → www.koerperwelten.de/zuerich
14. – 17. Januar 2010
Bern
Gesundheit - die Messe für Gesundheit und Wohlbefinden.
Die Gesundheitsmesse Bern wird zum 18. Mal zeitgleich mit der Ferienmesse durchgeführt.
Bern BEA bern expo AG → www.ferienmesse.ch
20. – 24. Januar 2010
St. Gallen
Gesundheitssymposium - Messe und Forum für Gesundheit, Bewegung und Wohlbefinden.
Olma Messehallen St. Gallen → www.aerzte-sg.ch
 5. – 12. Mai 2010
schweizweit
schweizbewegt 2010 - mit mehr Bewegung im Gemeinde-Duell
unter anderem in Adliswil, Bonstetten, Egg, Fehraltorf, Illnau-Effretikon, Rüti, Steinmaur, Turbenthal, Rapperswil-Jona, Reichenburg → www.schweizbewegt.ch
 1. – 30. Juni 2010
schweizweit
bike to work – Fit zur Arbeit → www.biketowork.ch

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